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Training

Übersicht

In jeder Woche konzentrierst du dich auf eine bestimmte Taktik und teilst dein Training entsprechend der Anzahl der Spiele innerhalb dieser sieben Tage ein. In einer typischen Woche mit einem Spiel am Samstag finden jeden Tag zwei Trainingseinheiten statt mit der Möglichkeit, eine zusätzliche Einheit abzuhalten, je nachdem wie hoch die Gesamtintensität ist, die die erwartete Spielbelastung pro Spieler in Prozent ausdrückt.

Das Training kann so detailliert gehandhabt werden, wie du möchtest.

-          Du kannst es vollständig deinem Trainerstab überlassen und eine Auswahl voreingestellter Trainingspläne und -einheiten verwenden.

-          Du kannst dich auch an eben diesen Trainingsplänen orientieren und deinen eigenen Trainingsplan erarbeiten.

-          Außerdem kannst du natürlich auch selbst Hand anlegen und jede Gruppe, Session und jeden Trainingsplan an deine eigenen Vorstellungen anpassen.

Du kannst jederzeit nahtlos zwischen diesen Vorgehensweisen wechseln. Neue Trainer fühlen sich möglicherweise wohler, wenn sie dem Trainerstab zunächst die Verantwortung überlassen, während sie selbst mehr über die einzelnen Trainingsaspekte lernen und dann allmählich immer mehr Aufgaben übernehmen. Je erfahrener ein Trainer, desto mehr wird er das Training bis ins kleinste Detail seinen genauen Vorstellungen anpassen wollen.

Es kann maximal an drei Taktiken gleichzeitig gearbeitet werden. Die Hauptsächlich trainierte Taktik profitiert zu 60% von der taktischen Vertrautheit des Teams, während die anderen beiden Taktiken jeweils 20% hinzugewinnen. Die Vertrautheit steigt und sinkt je nach Team- und Spieleranweisungen einer Taktik und wird bei der Anwendung aller Taktiken berücksichtigt. Wenn ein Spieler beispielsweise in allen drei Taktiken die Aufgabe "Kurze Pässe" erhält, ist auch seine Vertrautheit in diesem Bereich höher, was zum Gesamtergebnis beiträgt, wenn es auf alle Spieler und Anweisungen hochgerechnet wird.

Vergiss nicht, dass Spieler unzufrieden werden können, wenn das Training nicht ihren Bedürfnissen entspricht. Wenn du ihnen zu viel oder ungeeignetes individuelles Training zumutest, dich zu sehr auf eine Positionsgruppe auf Kosten einer anderen konzentrierst oder bestimmte Attribute gar nicht trainierst, könnten einzelne Spieler deine Trainingspraktiken anzweifeln und dich bitten, etwas daran zu ändern.

Einheiten

Wenn du eine Einheit im Wochenplan auswählst, stehen dir alle verschiedenen Einheiten zur Verfügung.

Trainingseinheiten werden in neun Kategorien unterteilt: Allgemein, Spielvorbereitung, Offensiv, Defensiv, Technik, Taktik, Torhüter, Standards, Physisch und Sonstiges. Innerhalb jeder Kategorie kannst du frei entscheiden, wie dein Team Taktik trainiert. Eine Angriffseinheit kann sich beispielsweise auf eine bestimmte Angriffsseite, geduldiges oder direktes Aufbauspiel oder einen allgemeineren Ansatz konzentrieren.

Jede Einheit verfügt über eine Erklärung, inwieweit sie für das gesamte Profiteam von Nutzen ist. In vielen Trainingseinheiten gibt es eine Offensivgruppe, Defensivgruppe und Torwartgruppe. Je nach Trainingseinheit steht eine Gruppe davon im Primärfokus, während die anderen Gruppen im Sekundärfokus sind. Dies wiederum beeinflusst die Balance der Attributsentwicklung während einer Einheit. Auf eine Angriffsgruppe im Primärfokus entfallen für die Dauer der Trainingseinheit normalerweise 60% des Gesamtfokus.

Wenn der Offensivgruppe eine Offensiveinheit gegeben wird, trainiert sie im Primärfokus, da am Herausspielen von Chancen und am Torabschluss gearbeitet wird. Der Sekundärfokus der Defensivgruppe liegt in der Arbeit an einer entsprechenden Defensivstrategie, während die Torwartgruppe während der gesamten Einheit versucht, Tore zu verhindern. Bei anderen, situationsbezogeneren Einheiten treten Standardschützen gegen den Rest des Teams an, und so weiter.

Manche Einheiten erfolgen mit dem Team als Ganzes anstelle von einzelnen Trainingsgruppen. Bei diesen Szenarios arbeitet die gesamte Mannschaft zusammen, tauscht Rollen durch. Nur die Torwartgruppe, behält ihre Rolle bei und versucht in allen praktischen Trainingseinheiten, Tore zu verhindern. Analyseeinheiten im Besprechungsraum betreffen das gesamte Team.

Bei jeder Einheit wird der mögliche Nutzen für Attribute angegeben, während gleichzeitig Verletzungsrisiko, Zustand, Erschöpfung und Zufriedenheit der Spieler angezeigt werden.

Erschöpfung entsteht hauptsächlich durch körperliches Training. Technik und andere Attribute wirken sich in diesem Punkt deutlich weniger aus. Wenn die Erschöpfung ein gewisses Maß überschreitet, wird ein Spieler müde und muss sich ausruhen. Wenn ein Spieler erschöpft ist, macht jede Einheit mit hohem Erschöpfungsrisiko die Situation nur noch schlimmer. Ist er nicht erschöpft, verbessert sich seine Fitness, sodass er langfristig langsamer erschöpft wird.

Ein vollständiger Saisonvorbereitungsplan mit angemessenem körperlichem Training reduziert die Erschöpfung auf lange Sicht und bereitet Spieler auf eine lange, harte Saison vor. Wenn die Saisonvorbereitung dagegen unzureichendes körperliches Training bietet, wird sich die Erschöpfung negativ auswirken, sodass Spieler viel früher in der Saison müde werden.

Trainingspläne

Trainingspläne werden auf wöchentlicher Basis entwickelt und dann über die gesamte Saison hinweg umgesetzt. Achte genau auf die Intensitätsanzeige, wenn du Einheiten hinzufügst oder entfernst, damit du das Team nicht mit zu viel Trainingsarbeit überfrachtest, wodurch es verletzungsanfälliger und leichter erschöpft wird. Außerdem siehst du Anzeigen, die angeben, wie nützlich ein Training für die Torwart-, Defensiv- und Offensivgruppe ist.

Zusatzeinheiten münden bei deinen Spielern schnell in Erschöpfung und Müdigkeit, wobei dies für Jugendmannschaften kein großes Problem darstellt, da sie von der zusätzlichen Lern- und Entwicklungszeit eher profitieren. Wie immer gilt es, eine gute Balance zu wahren, denn zu viel Training kann bei einem jungen Spieler auch irgendwann zum Burnout führen.

Abgesehen davon hängt es von den dir zur Verfügung stehenden Spielern und deiner Spielphilosophie ab, wie du deinen Trainingsplan gestaltest. Über "Plan auswählen" kannst du einen vorgefertigten Trainingsplan für einen anderen Zeitraum in der Saison auswählen. Die Saisonvorbereitung dürfte körperlich anspruchsvoller sein, während das Training mitten in der Saison und gegen Ende zwar körperlich weniger anstrengend, dafür aber umso mehr auf die Analyse und taktische Arbeit ausgerichtet ist. Aber am Ende entscheidest du über das Training.

Profivereine haben die gesamte Woche zur Verfügung, während halbprofessionellen und Amateurvereinen nur drei Tage einschließlich Spieltag zum Trainieren bleiben.

Trainungsgruppen

Während Gruppen wie bereits erwähnt in die Bereiche Offensiv, Defensiv und Torwart eingeteilt werden, kannst du entscheiden, wer bei welcher Gruppe mitmachen und welche Rolle er in den Trainingseinheiten einnehmen darf. Dies gilt für alle Trainingseinheiten. Du kannst Spieler in unterschiedlichen Trainingseinheiten nicht verschiedenen Gruppen zuweisen, aber davon abgesehen entscheidest du, ob ein Spieler zur Offensive oder Defensive zählt. Torwarte müssen immer zur Torwartgruppe gehören. Du kannst Spieler zwischen den Gruppen hin- und herziehen.

Spieler aus der Reservemannschaft oder den Jugendteams können jederzeit in eine Gruppe eingeladen werden und profitieren von der höheren Trainingsqualität, während die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie ihr volles Potenzial ausschöpfen.

Mentoring

Das Mentoring ermöglicht jüngeren Spielern, von älteren Mitspielern zu lernen, indem sie direkt mit ihnen im Training zusammenarbeiten. Eine Gruppe muss mindestens drei Spieler umfassen, um arbeiten zu können.

Je ähnlicher ihr Profil ist, desto eher kann der erfahrene Spieler seinen Einfluss auf den jüngeren Spieler geltend machen, wobei der Erfolg noch von anderen Faktoren abhängt, wie dem Alter des erfahrenen Spielers, dessen Stellung im Team und der Frage, wie gut die Spieler in der Gruppe miteinander auskommen.

Der Einfluss hält an und je länger sie zusammen in derselben Gruppe arbeiten, desto wahrscheinlicher führt er zum Erfolg. Doch dieser Effekt hält nicht an. Es gibt einen Punkt, an dem der erfahrene Spieler dem jüngeren Spieler nichts mehr beibringen kann.

Individuell

Du kannst Spielern neue Positionen und Rollen zuweisen, die sie trainieren sollen. Sie tun dies automatisch in den entsprechenden Gruppen während der Trainingseinheiten. Du kannst sie auch damit beauftragen, an einem „schwächeren“ Aspekt ihres Spiels zu arbeiten und die Trainingseinheiten dazu zu nutzen, sich auf ein paar wenige Attribute zu konzentrieren, die entweder verbessert werden sollen oder auf ihrer Position und in ihrer Rolle besonders gefordert sind, weshalb sie geschärft werden müssen.

Individuelles Training ist in den folgenden Bereichen möglich:

Verletzungsreha: Schnelligkeit, Beweglichkeit und Balance, Kraft, Ausdauer, Allgemeine Reha (trifft nur zu, wenn ein Spieler sich von einer Verletzung erholt)

Standardsituationen: Freistöße, Ecken, Elfmeter, Weite Einwürfe

Attribute: Schnelligkeit, Beweglichkeit und Balance, Kraft, Ausdauer, Defensives Stellungsspiel, Offensive Laufwege, Angriffsdrittel, Torschuss, Passen

Die Intensität der zusätzlichen Arbeit kann auf Normal, Halb oder Doppelt eingestellt werden, wodurch die allgemeine Individuelle Trainingsbelastung entsprechend angepasst wird.

Pausen

Du kannst Spielern außerdem eine Auszeit vom Trainingsplatz und Fitnessbereich von einem Tag bis zu zwei Wochen gewähren.

Assitenztrainer

Im Tab „Assistenztrainer“ kannst du festlegen, wie deine Trainer das Training durchführen. Jeder Trainer kann in jedem Trainingsaspekt arbeiten, es seid denn, es handelt sich um einen Spezialtrainer (z. B. Torwart oder Fitness). In diesem Fall ist ein Trainer auf den Spezialbereich beschränkt. Wenn es sich ausschließlich um einen Reserve-/Jugendtrainer handelt, darf er ausschließlich mit diesen Spielern arbeiten.

Jedes Mitglied deines Trainerstabs beherrscht höchstwahrscheinlich einen Trainingsaspekt besonders gut. In diesem Fall ist es sinnvoll, ihn diesem/diesen Bereich(en) zuzuweisen. Die Kompetenz in Trainingsaspekten wird mit einer Sternewertung dargestellt: Ein Stern bedeutet wenig Kompetenz, während fünf Sterne herausragende Kompetenz bedeuten. Je mehr Sterne, desto effektiver wirkt sich das Training auf deine Spieler aus. Ein Trainer mit hohen Attributen in wichtigen Bereichen, der ausschließlich für Trainingskategorien zuständig ist, die er gut beherrscht, hat einen deutlich besseren Trainingsplan zur Folge.

Du kannst dich selbst auch Trainingskategorien zuteilen, die im Einklang mit den Attributen stehen, die du bei der Profilerstellung ausgewählt hast.

Damit deine Trainer für deine Trainingspläne so nützlich wie möglich sind, solltest du die jeweils erforderlichen Attribute ausmachen, damit sie mehr Sterne in ihrem Trainingsbereich erhalten.

Stärke: Trainer sollten einen hohen Fitnesswert haben.

Gymnastik: Trainer sollten einen hohen Fitnesswert haben.

Taktik: Trainer sollten einen hohen Taktikwert haben.

Ballkontrolle: Trainer sollten hohe Werte in Technik und Mentalität haben.

Verteidigung: Trainer sollten hohe Werte in Verteidigung und Taktik haben.

Angriff: Trainer sollten hohe Werte in Angriff und Taktik haben.

Schießen: Trainer sollten hohe Werte in Angriff und Technik haben.

Parieren: Trainer sollten einen hohen Wert bei Torwartparaden haben.

Halten: Trainer sollten einen hohen Wert in Halten haben.

Ballverteilung: Trainer sollten einen hohen Wert in Torwart-Verteilung haben.


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