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  • Einführung in Football Manager™ 2020

    Wenn du noch keine Erfahrung mit Fußball oder mit Football Manager™ hast oder einfach eine kleine Auffrischung zu einigen grundlegenden Spielprinzipien willst, findest du in diesem Abschnitt wertvolle Tipps zu deiner Trainerkarriere. Außerdem liefert dieses Kapitel dir Informationen zu einigen der komplizierteren Ligen, in denen du arbeiten kannst, sowie ein Glossar mit Fachbegriffen, auf die du im Spiel stoßen wirst.

    Leitfaden für Anfänger

    Willkommen zu Football Manager™ 2020! Unser Leitfaden für Anfänger stellt Neulingen die verschiedene Aspekte des Trainerjobs vor und beantwortet hoffentlich alle Fragen, die während des Spiels auftreten können.

    Als ersten Schritt musst du ein Trainerprofil erstellen und eine neue Karriere starten. Befolge die Schritte im Schnellstart-Leitfaden, um sofort loszulegen.

    Football Manager™ ist, wie der Name schon sagt, eine Fußballmanagement-Simulation, in der die Zeit voranschreitet, wenn du auf den Button "Weiter" in der oberen rechten Bildschirmecke klickst. Die Zeit existiert zwar als grundlegendes Konzept, aber wenn das Spiel nach dem Vorantreiben der Zeit weitergeht, stoppt die "Uhr" quasi für dich, während du die am jeweiligen Tag erforderlichen kleinen und großen Aufgaben erledigst. Mit "Weiter" bewegst du dich schrittweise durch den Kalender. Tage werden zu Wochen, Wochen werden zu Monaten, Monate werden zu Jahren und so weiter.

    Tutorials

    Football Manager™ 2020 enthält eine Vielzahl von eigens entwickelten Tutorials, die dir helfen sollen, deine täglichen Aufgaben als Trainer besser zu verstehen. Dein Co-Trainer – oder ein anderes Mitglied der Clubhierarchie, wenn es keinen Assistenten gibt – kommt in den ersten Tagen und Wochen (und danach in unregelmäßigen Abständen, wenn etwas eine Erklärung erfordert) häufiger zu dir und erklärt dir, wie du Spieler scoutest, Transferangebote abgibst, deine Spieler kennenlernst, dein erstes Spiel austrägst, dich in den Menüs zurechtfindest und vieles mehr. Die Tutorials sind völlig immersiv und sorgen hoffentlich dafür, dass du dich schnell wohlfühlst und dich ganz darauf konzentrieren kannst, deinen Verein zum Erfolg zu führen.

    Hinweis: Diese Nachrichten werden nur verschickt, wenn du beim Erstellen deines Trainers die Frage "Erfahren?" mit "Nein" beantwortet hast. Wenn du "Ja" gewählt hast, findest du sie, indem du in der Titelleiste auf das Fragezeichen klickst.

    Dein Posteingang, dein Zuhause

    Dein „Posteingang" ist der zentrale Punkt, um den herum das Trainererlebnis aufgebaut ist. Hier erhältst du alle Informationen, die für das Management deines Teams von Bedeutung sind, prompt und unverzüglich geliefert. Das Spiel bringt dich zurück zum Posteingang, wann immer dein Input benötigt wird. Der Großteil deiner wichtigen Entscheidungen und Handlungen ist eine Reaktion auf Inhalte, die du hier erhältst.

    Sieh dir Dinge an, die dich interessieren

    Wenn du den Mauszeiger über den Bildschirm bewegst, unterstreicht er Menschen, Vereine und andere Dinge, die du anklicken und mit denen du interagieren kannst. Nimm dir Zeit, um dich mit dem Layout der verschiedenen Bildschirme vertraut zu machen – und damit, was du als Manager alles tun kannst und welche positiven und negativen Folgen das haben kann.

    Mache dich mit dem Aussehen und der Umgebung vertraut

    Das Seitenmenü auf der linken Bildschirmseite ist das primäre Navigationstool und bietet dir schnellen Zugriff auf alle wichtigen Bereiche deines Teams. Jeder Bildschirm hat außerdem eine horizontale Leiste mit Tab-Menüs unter der "Menüleiste" am oberen Bildschirmrand. Hier findest du ein kontextabhängiges Menü sowie ein Suchfeld für die Freitextsuche, damit du schnell durch die gesamte Spielwelt navigieren kannst. Im Abschnitt "Benutzeroberfläche" des Handbuchs findest du weitere Details zur Navigation.

    Wenn du die ersten paar Nachrichten in deinem Posteingang gelesen hast, solltest du eine Taktik erstellen und dein erstes Team zusammenstellen. Hier kann das Taktik-Tutorial eine gewaltige Hilfe sein. Es führt dich durch den Prozess, einen Spielstil, eine Formation und den Kader für dein Profiteam zu wählen.

    Wenn du dir die Zeit nimmst, alle Bereiche des Seitenmenüs und die vielen Unteroptionen der einzelnen Bildschirme in Ruhe zu erkunden, macht dich das besser mit Football Manager™ vertraut und erhöht damit deinen Spielspaß. Weitere Unterstützung kannst du erhalten, indem du Aufgaben an deine fähigen Mitarbeiter delegierst oder komplett automatisch von ihnen erledigen lässt.

    Scheue dich nicht, um Hilfe zu bitten

    Im Tab "Aufgaben" im Bereich "Mitarbeiter" des Seitenmenüs kannst du beliebig viele Aufgaben an deinen zuverlässigen Mitarbeiterstab delegieren. Es kann ratsam sein, das kurzfristig zu tun, während du dich mit dem Umfang deiner Pflichten als Trainer vertraut machst. Wenn du dann ein besseres Gespür für den Job hast und dir zutraust, ihn allein zu bewerkstelligen, kannst du die Aufgaben nach und nach wieder selbst übernehmen.

    Je mehr du das Spiel erkundest und je mehr du spielst, desto leichter werden dir die komplizierteren Managementaufgaben fallen, so dass der Spielspaß noch weiter steigt!

    Halte deine Spieler zufrieden

    Wenn dein Team zufrieden ist, gewinnt es auch. Kaum etwas ist wichtiger für deine Erfolgschancen, als deine Spieler zufrieden zu halten. Achte genau auf die Moral und Persönlichkeit jedes einzelnen Spielers (und damit der gesamten Mannschaft). Behalte ihre kurz- und langfristige Zufriedenheit im Auge. Details dazu findest du im Bildschirm "Infos" des jeweiligen Spielers. Oft kommen die Spieler mit ihren Sorgen direkt zu dir. Sie ernstzunehmen und ihnen zu helfen ist ein wichtiger Faktor für deinen Erfolg als Trainer. Der Abschnitt "Spieler" dieses Leitfadens erklärt dir auch alles, was du über das Spielermanagement wissen musst, und wie du den für dich richtigen Ansatz findest.

    Sei geduldig!

    Klischees werden nicht umsonst zu Klischees – irgendwo steckt da ein Kern Weisheit drin – und Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Sei ehrgeizig, aber bleib auch realistisch und sei dir im Klaren, dass es eine Lernkurve gibt. Du kannst Football Manager™ auch als völliger Neuling genießen, wenn du die Ratschläge in diesem Leitfaden befolgst und dir von den zahlreichen helfenden Händen im Spiel selbst auch wirklich helfen lässt. Und die Erfahrungen, die du in deinen ersten Tagen als neuer Trainer machst, kannst du nutzen, um daran zu wachsen und deine Fähigkeiten zu verbessern. Viel Spaß!

    Fußballglossar

    Um allen Nutzern, die neu bei Football Manager™ sind, den Einstieg in die Welt des Fußballs zu erleichtern, haben wir ein Glossar mit einigen der wichtigsten Fachbegriffe zusammengestellt. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber hoffentlich umfangreich genug und hilft dir, wenn du im Spiel mal auf einen Begriff triffst, mit dem du nichts anfangen kannst.

    Insolvenz: Ein Prozess, bei dem ein Club seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und einen vorübergehenden Rechtsbeistand ernennt, um zu versuchen, seine Schulden umzustrukturieren. Die "Eröffnung eines Insolvenzverfahrens" führt meist dazu, dass der Verein durch die Liga mit einem Punktabzug oder ähnlichem bestraft wird.

    Vorteilregel: Der Schiedsrichter hat einen gewissen Ermessensspielraum, das Spiel trotz eines Regelverstoßes nicht zu unterbrechen, wenn die Unterbrechung dem durch den Regelverstoß benachteiligten Team einen noch größeren Nachteil bescheren würde, ein Weiterspielen also einen Vorteil für das Team darstellt.

    Partnerschaften: Viele Clubs entwickeln heutzutage Netzwerke aus mehreren Organisationen, die in allen Aspekten des modernen Fußballs vorteilhaft für alle Seiten sein sollen. Das reicht von der Spielerentwicklung bis zu finanziellen Belohnungen. Formelle Partnerschaften zwischen zwei oder mehr Teams helfen, dieses Ziel zu erreichen.

    Agenten: Mittelsleute, die im Auftrag von Spielern mit Clubs verhandeln (und umgekehrt).

    Ergebnis aus Hin- und Rückspiel (Aggregate, Agg): In vielen Wettbewerben werden jeweils ein Hin- und ein Rückspiel ausgetragen, damit jedes Team einmal zuhause spielen kann. In der Endabrechnung zählt bei diesen Begegnungen das addierte Gesamtergebnis aus beiden Spielen. Wenn es nach Hin- und Rückspiel unentschieden steht, dienen meist die Anzahl der Auswärtstore, eine Verlängerung oder ein Elfmeterschießen als Tiebreaker.

    Amateur: Ein Spieler, der bei einem Club unter Vertrag steht, aber kein Gehalt bezahlt bekommt und den Verein im Grunde jederzeit verlassen kann.

    Assist: Die entscheidende Offensivaktion, die zu einem Tor geführt hat – Pass, Flanke, Kopfball oder ähnliches. Auch Vorlage genannt.

    Auswärtstorregel: Gilt in manchen Wettbewerben und besagt, dass bei einem Unentschieden nach Addition der Ergebnisse aus Hin- und Rückspiel das Team gewonnen hat, das mehr Auswärtstore erzielt hat.

    Rückpassregel: Torhüter dürfen einen Ball, den ein Mitspieler absichtlich zu ihnen zurückgepasst hat, nicht mit den Händen aufnehmen. Wenn sie das tun, erhält das gegnerische Team einen indirekten Freistoßt.

    Geisterspiel: Ein Spiel, das ohne Publikum im Stadion ausgetragen wird.

    Bosman-Regel: Erlaubt es Profifußballern, nach Ende ihres Vertrags den Verein zu verlassen und ablösefrei zu einem anderen Club zu wechseln. Benannt nach dem ehemaligen belgischen Profi Jean-Marc Bosman, der 1995 als erster Spieler vom Europäischen Gerichtshof dieses Recht zugesprochen bekommen hat. Das wegweisende Bosman-Urteil hatte gewaltige Auswirkungen auf den Profisport.

    Präsidium: Auch Vorstand genannt. Die Menschen, die den Verein auf höchster Ebene führen und unter anderem Trainer einstellen und feuern. Meist steht dem Verein an oberster Stelle ein Präsident vor.

    Verwarnung (auch verwarnt): Siehe "Gelbe Karte".

    Box-to-Box-Spieler: Ein Spieler, der seinem Team auf beiden Seiten des Feldes und im Bereich dazwischen helfen kann. "Box" wird der Strafraum auf Englisch umgangssprachlich genannt.

    Doppelpack: Eine umgangssprachliche Bezeichnung dafür, dass ein Spieler in einem Spiel zwei Tore erzielt.

    Torauslinie: Die Begrenzung des Feldes an den kurzen Torseiten.

    Länderspiel: Ein Spiel, das ein Spieler für seine Nationalmannschaft absolviert hat. Auf Englisch auch "Cap" genannt, weil Nationalspieler früher zu jedem Spiel eine Kappe überreicht bekamen.

    Kapitän: Ein Spieler, der auf dem Feld als Anführer des Teams agiert. Als Erkennungszeichen trägt er am Oberarm eine Kapitänsbinde. Der Co-Kapitän ist der Stellvertreter des Kapitäns.

    Ermahnung: Siehe "Gelbe Karte".

    Präsident: Höchste Autoritätsperson eines Vereins. Ist meist dafür zuständig, Trainer einzustellen und zu entlassen und dient als Bindeglied zwischen der sportlichen und der geschäftlichen Seite.

    Channel: Der Raum zwischen den Innenverteidigern und den Außenverteidigern. Die Spieleranweisung "In Zwischenräume ausweichen" trägt einem Angreifer auf, diesen Raum zu seinem Vorteil zu nutzen.

    Schlenzer: Ein Pass oder Schuss, bei dem der Ball mit den Zehen von unten geschossen wird, wodurch er in einem hohen Bogen über den Gegenspieler fliegt.

    Weiße Weste: Wenn ein Torhüter und/oder Team in einem Spiel kein Gegentor kassiert, nennt man das eine weiße Weste. Man sagt auch, der Torhüter "hat den Kasten sauber gehalten".

    Klauseln: Bei Transferverhandlungen einigen sich die Teams immer häufiger auf an Bedingungen geknüpfte Zahlungen, die fällig werden, wenn ein beteiligter Spieler oder Verein einen bestimmten Meilenstein erreicht. Ähnliche Klauseln sind auch Bestandteil der Vertragsverhandlungen zwischen Spieler und Club.

    Assistenztrainer: Mitglied des Trainerstabs eines Trainers. Meistens sind die Assistenztrainer Spezialisten für einen bestimmten Bereich des Fußballs und arbeiten mit den Spielern an deren Entwicklung.

    Eckstoß: Wird dem angreifenden Team gewährt, wenn ein gegnerischer Spieler den Ball über die Torauslinie ins Aus befördert. Ein Spieler des angreifenden Teams darf den Ball dann vom Eckpunkt aus spielen. Meist wird die Ecke als hoher Ball in den Strafraum geschossen, um eine Torchance herauszuspielen.

    Konter: Ein Team unternimmt einen Konter, wenn es dem Gegner den Ball abnimmt und versucht, schnell und direkt in den Angriff umzuschalten und den Ball nach vorne zu spielen.

    Flanke: Ein hoher Pass in den Strafraum, meist von den Flügeln.

    Pokal (Wettbewerb): Ein Ausscheidungswettbewerb, bei dem die Begegnungen entweder in einem einzigen Spiel, in einem Hin- und einem Rückspiel oder in einer Gruppenphase ausgetragen werden.

    Pokal (Trophäe): Eine Bezeichnung für die Trophäe, die das siegreiche Team eines Wettbewerbs erhält. In der Bundesliga gibt es die "Schale".

    Gesperrt (Pokal): Wenn ein Spieler in einem laufenden Wettbewerb bereits für ein Team aufgelaufen ist, darf er nach einem Vereinswechsel von seinem neuen Team nicht mehr im selben laufenden Wettbewerb eingesetzt werden.

    Derby: Ein Match zwischen zwei Lokalrivalen.

    Sportdirektor: Ist innerhalb des Vereins zuständig für die Zusammenstellung des Kaders. Der Trainer übernimmt dann allein die Trainerfunktion. Früher wurden beide Aufgaben meist vom Trainer ausgeführt.

    Direktspiel: Bezieht sich auf die Art und den Stil des Passpiels eines Teams. Beim Direktspiel wird der Ball so schnell wie möglich von hinten nach vorne gespielt, anstatt einen langsameren und geduldigeren Spielaufbau zu pflegen, bei dem der Ball seitlich bewegt wird.

    Schwalbe: Der Versuch eines Spielers, den Schiedsrichter zu überlisten und ein Foul zu schinden, indem er einen Kontakt durch einen Gegenspieler theatralisch übertreibt oder komplett vortäuscht. Wenn der Schiedsrichter die Schwalbe als solche erkennt, wird der Spieler mit einer Gelben Karte verwarnt.

    Dribbling: Die Kunst, mit dem Ball am Fuß zu laufen.

    Ausgleich, Ausgleichstreffer: Ein Tor, das einen Rückstand egalisiert und wieder ein Unentschieden herstellt, beispielsweise das Tor zum 1:1 nach einem 1:0 bzw. 0:1.

    Verlängerung (VL): Eine zusätzliche Spielzeit von 30 Minuten, aufgeteilt in zwei Hälften zu je 15 Minuten, um nach einem Unentschieden in den regulären 90 Minuten noch einen Sieger zu bestimmen.

    Financial Fairplay (FFP): Eine Reihe von Regeln, die eingeführt wurden, um sicherzugehen, dass zwischen den Vereinen eine relativ gerechte und ausgeglichene Finanzsituation herrscht. Das soll für mehr Chancengleichheit sorgen. Grundlagen des Financial Fairplays sind Höchstsummen für Transfers und Gehälter, die häufig auf den Einnahmen des jeweiligen Vereins basieren. Bei Verstößen gegen die Regeln des Financial Fairplays werden Vereine mit Geldstrafen, Transferverboten oder Punktabzügen bestraft.

    Flügel: Die seitlichen Bereiche des Spielfelds. Werden auch als Außenbahnen oder Flanken bezeichnet.

    Formation: Die Organisation und Struktur der elf Spieler auf dem Spielfeld (bei der Angabe der Formation wird der Torhüter nicht berücksichtigt, weshalb immer nur 10 Spieler angegeben werden, nicht 11). Zu den häufigsten Formationen zählen die Aufstellungen mit vier Verteidigern, vier Mittelfeldspielern und zwei Stürmern (4-4-2) oder vier Verteidigern, drei Mittelfeldspielern und drei Stürmern (4-3-3). Das Mittelfeld wird oft in das offensive und das defensive Mittelfeld unterteilt, wenn eine Formation beschrieben wird. Die beliebte Formation 4-2-3-1 beschreibt beispielsweise zwei defensive Mittelfeldspieler und drei offensive Mittelfeldspieler hinter einem einzigen Stürmer.

    Stürmer: Ein Angreifer, dessen Hauptaufgabe das Erzielen oder Kreieren von Toren ist. Ein besonders torgefährlicher Stürmer wird auch Knipser genannt.

    Vertragslos: Ein Spieler, der im Moment bei keinem Verein unter Vertrag steht. Wird auch Free Agent genannt.

    Freistoß: Wird einem Team gewährt, wenn die gegnerische Mannschaft außerhalb des jeweiligen Strafraums einen Regelverstoß begangen hat.

    -              Indirekter Freistoß: Ein Freistoß, der nicht direkt zu einem Tor führen darf. Bevor ein Torschuss erfolgen darf, muss erst ein anderer Spieler den Ball berühren.

    -              Direkter Freistoß: Ein Freistoß, der sofort zum Tor führen kann – der Freistoßschütze darf den Ball nach Freigabe durch den Schiedsrichter sofort auf das Tor schießen, ohne dass ein anderer Spieler ihn zuvor berühren muss.

    Freundschaftsspiel: Ein Spiel, das nicht zu einem Wettbewerb gehört, also kein Punktspiel ist.

    Außenverteidiger: Die Verteidiger, deren Aufgabe es ist, die Flügel auf der linken und rechten Seite zu verteidigen. Sie sind vor allem dafür zuständig, weite Angriffschancen zu verhindern oder zu vereiteln. Im modernen Fußball wird aber zunehmend auch erwartet, dass sie die Offensive nicht nur einleiten sondern auch gestalten.

    Schlusspfiff: Signalisiert das Ende eines Spiels.

    Torlinientechnologie: Ein automatisiertes Kamerasystem, das erkennen kann, ob der Ball im vollen Umfang die Torlinie überquert hat – ob also ein Tor erzielt wurde. Der Schiedsrichter wird über eine spezielle Uhr darüber informiert, dass der Ball die Linie vollständig überquert hat, bevor dann die Fans zuhause und im Stadion eine visuelle, computergenerierte Darstellung der Entscheidung präsentiert bekommen.

    Abstoß: Wenn der Ball über die Torauslinie ins Aus geht und zuletzt von einem Angreifer berührt wurde, wird er vom Torwart durch einen Abstoß wieder ins Spiel gebracht. Der Torwart muss den Ball im Fünfmeterraum auf den Boden legen und der Ball darf von keinem anderen Spieler auf dem Feld berührt werden, ehe er den Strafraum verlassen hat.

    Fallrückzieher: Ein spektakulärer Torschuss, bei dem der Spieler mit dem Rücken zum Ball steht und sich mit einem Sprung nach hinten fallen lässt, um den Ball noch volley mit dem Fuß zu schießen.

    Tordifferenz: Die Tordifferenz ist die Zahl der selbst erzielten Tore abzüglich der Zahl der kassierten Gegentore. Sie wird oft als Tiebreaker in Ligatabellen herangezogen.

    Gruppe (Gruppenphase): In einigen Pokalwettbewerben gibt es eine Gruppenphase, bei der alle teilnehmenden Teams in kleinere Gruppen unterteilt werden und innerhalb der Gruppen ein Ausscheidungsformat gespielt wird. Auf die Gruppenphase folgt meist eine KO-Phase, in der die besten Teams der jeweiligen Gruppen gegeneinander antreten.

    Halbzeit (HZ): Das Ende der ersten Halbzeit.

    Halbvolley: Einen Ball mit dem Fuß spielen, kurz nachdem er den Boden berührt hat. Siehe auch Volley.

    Hattrick: Die Bezeichnung für das Kunststück, wenn ein Spieler in einem einzigen Match drei Tore erzielt.

    Kopf-an-Kopf-Rennen: Beschreibt einen Wettkampf zwischen zwei Spielern oder zwei Teams. Kann sich auf eine einzige Situation oder auf eine ganze Serie beziehen.

    Kopfball: Wenn der Ball nicht mit dem Fuß oder einem anderen Körperteil gespielt wird, sondern mit dem Kopf.

    Home-Grown-Player: Die Einzelheiten dieser Regel variieren von Wettbewerb zu Wettbewerb, aber allgemein gesprochen soll die Home-Grown-Player-Regel dafür sorgen, dass die Vereine in ihren Profikadern eine bestimmte Anzahl von Spielern stehen haben, die im eigenen Land ausgebildet wurden.

    Nachspielzeit: Zeit, die wegen Verletzungen und anderen Unterbrechungen auf die üblichen 90 Minuten draufgeschlagen wird. Meist werden die zusätzlichen Minuten durch die Angabe "+<Zahl>" gekennzeichnet. Während des Spiels zeigt der 4. Schiedsrichter am Spielfeldrand die Nachspielzeit durch eine hochgehaltene LED-Tafel an.

    Liga: Ein Wettbewerb, bei dem die Teams im Laufe einer Saison gegeneinander spielen, meist je ein Hin- und ein Rückspiel, und eine Tabelle auf Basis der dabei erzielten Punkte erstellt wird.

    Leihe: Ein vorübergehender Transfer eines Spielers vom einen Club zum anderen, nach dessen Ende der Spieler wieder zum ursprünglichen Club zurückkehrt. Der ausleihende Club zahlt meist eine Leihgebühr und übernimmt einen Teil des Gehalts des Spielers. Oft wird auch eine Kaufoption ausgehandelt, über die der Club den Spieler unter bestimmten Bedingungen vollständig übernehmen kann.

    Lob: Ein Pass oder Schuss, ähnlich wie ein Schlenzer, der mit hoher Flugkurve über einen Gegenspieler fliegt. Der Lob erfordert noch mehr Geschicklichkeit als der Schlenzer und wird oft nach einem abspringenden Ball ausgeführt.

    Trainer: Die Person, die für die tägliche Anleitung der Spieler eines Teams zuständig ist. Der Assistenztrainer ist sein Stellvertreter. An ihn kann der Trainer eine Vielzahl von Aufgaben delegieren, um sich selbst auf das Wesentliche konzentrieren zu können.

    Verteidigung: Ein Verteidiger bewacht einen Gegenspieler eng und versucht, ihn am Torschuss zu hindern. Bei der Manndeckung ist jeder Verteidiger für einen bestimmten Gegenspieler zuständig. Bei der Ballraumverteidigung ist das Spielfeld in Zonen aufgeteilt, für die die einzelnen Verteidiger zuständig sind, unabhängig davon, ob sich darin ein Gegenspieler befindet oder nicht.

    Kurzer Pfosten (auch langer Pfosten): Ein Konzept, um räumliche Positionen auf Basis der Torpfosten zu beschreiben. Alles, was rund um den Pfosten geschieht, der dem Geschehen näher ist, geschieht am "kurzen Pfosten". Alles, was auf der anderen Seite geschieht (beispielsweise, wenn ein Spieler eine Flanke, die vom gegenüberliegenden Flügel geschlagen wurde, auf der anderen Seite annimmt), geschieht am "langen Pfosten".

    Abseits: Ein Spieler steht im Abseits, wenn in dem Augenblick, in dem ihm der Ball zugepasst wird, zwischen ihm und dem gegnerischen Tor nur noch ein Spieler (den Torwart eingeschlossen) steht. Ein Spieler kann nicht im Abseits stehen, wenn er sich im Moment der Ballabgabe in seiner eigenen Spielfeldhälfte oder hinter dem Ball befindet. Es kann jedoch auch Abseits abgepfiffen werden, wenn der Spieler den Ball zwar nicht spielt, nach Meinung des Schiedsrichters aber den Gegner stört.

    Abseitsfalle: Eine Taktik, bei der das verteidigende Team versucht, die Angreifer in eine Abseitsposition zu locken. Oft wird dabei die Verteidigungslinie im richtigen Moment ein Stück nach vorne verlagert.

    Doppelpass: Ein Pass zwischen zwei Spielern, bei dem der erste Spieler den Ball zu einem Mitspieler passt und von diesem sofort wieder zurückerhält.

    Hinterlaufen: Wenn ein Spieler aus der Tiefe auf der Außenseite eines Mitspielers in Angriffsposition läuft, um eine Anspielstation zu bieten. Siehe auch Überlaufen.

    Eigentor (ET): Wenn ein Spieler den Ball versehentlich in das Tor seiner eigenen Mannschaft befördert.

    Semi-Amateur: Siehe Halbprofi.

    Strafraum: Der rechteckige Bereich, der vor jedem Tor markiert ist. Torhüter dürfen den Ball nur im Strafraum mit den Händen spielen. Alle Fouls, die die verteidigende Mannschaft im Strafraum begeht, führen zu einem Elfmeter.

    Elfmeter: Ein Elfmeter ist ein freier, unbehinderter Schuss auf das Tor. Der Schütze darf dabei vom Elfmeterpunkt aus auf das Tor schießen, der Torwart steht als einziger Verteidiger im Tor. Ein Elfmeter wird gegeben, wenn es im Strafraum zu einem Foul kommt, das an anderer Stelle des Spielfelds zu einem Freistoß führen würde.

    Elfmeterschießen: Wenn ein Spiel in einem Pokal- oder KO-Wettbewerb am Ende der vorgegebenen Spielzeit (ggf. inklusive Verlängerung) unentschieden steht, wird das Spiel durch ein Elfmeterschießen entschieden. Jedes Team muss mindestens fünf Schützen benennen, dann treten die Teams abwechselnd zum Elfmeter an, bis ein Team so oft verschossen hat, dass es nicht mehr mehr Tore erzielen kann als der Gegner. Wenn fünf Elfmeterrunden nicht ausreichen, um einen Sieger zu bestimmen, wird im Sudden-Death-Modus immer abwechselnd weiter geschossen, bis ein Team trifft und das andere nicht.

    Physio(therapeut): Ein Mitglied des Ärzteteams eines Vereins. Zuständig für die sofortige und langfristige physiotherapeutische Behandlung der Spieler.

    Spielmacher: Ein Spieler, der als Ausgangspunkt der meisten Angriffe seines Teams dient. Er ist dafür zuständig, den Ball zu kontrollieren, Chancen für seine Mitspieler zu kreieren und das Spiel auf möglichst vielfältige Weise zu beeinflussen.

    Playoff(s): Eine zusätzliche Phase eines Wettbewerbs (meistens einer Liga), in der eine vorher festgelegte Anzahl von Teams auf bestimmten Tabellenplätzen in einer Reihe von Spielen ein Ergebnis untereinander ausspielen – beispielsweise die Meisterschaft oder den Aufstieg.

    Punkte: Für einen Sieg erhält man meistens drei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt und für eine Niederlage keine Punkte. In manchen Ligen wird ein anderes System verwendet. Einzelheiten zum jeweiligen Wettbewerb findest du auf dem jeweiligen Regelbildschirm im Spiel.

    Profi: Ein Spieler, der bei einem Verein unter Vertrag steht und ein Gehalt bezieht. Siehe auch Halbprofi.

    Aufstieg: Wenn ein Team aufgrund der sportlichen Ergebnisse aus einer Gruppe oder Liga in die nächsthöhere auf der hierarchischen Leiter wechseln darf, beispielsweise ein Aufstieg von der 2. Bundesliga in die Bundesliga.

    Rote Karte: Ein Spieler erhält eine Rote Karte und muss das Spiel verlassen, wenn er wiederholt oder schwerwiegend gegen die Spielregeln verstoßen hat. Es darf kein Ersatzspieler für ihn eingewechselt werden. Ein Spieler, der eine Rote Karte bekommt, muss meistens mit einer Geldstrafe oder einer Spielsperre rechnen.

    Schiedsrichter: Ein neutraler Spielleiter, der während des Spiels die Regeln durchsetzt. Der Schiedsrichter wird durch zwei Schiedsrichterassistenten an den beiden Seitenauslinien unterstützt. Diese werden auch Linienrichter genannt. Sie beurteilen, ob ein Spieler im Abseits steht und ob der Ball ins Aus geht. Außerdem beraten sie den Schiedsrichter bei Situationen, die dieser selbst nicht sehen konnte.

    Vertragsauflösung: Wenn ein Club entscheidet, dass die Dienste eines Spielers nicht länger benötigt werden, löst er dessen Vertrag auf und der Spieler wird vertragslos.

    Abstieg: Wenn ein Team aufgrund der sportlichen Ergebnisse aus einer Gruppe oder Liga in die nächsttiefere auf der hierarchischen Leiter wechseln muss, beispielsweise ein Abstieg von der Bundesliga in die 2. Bundesliga.

    Reserve: Das zweite Team eines Vereins, das auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden kann. Einige Teams nutzen die Reserve, um nicht benötigte Spieler des ersten Teams aufzufangen, andere fördern in der Reserve ihre besten jungen Spieler und nutzen es als Übergang zwischen dem Nachwuchsteam und dem Profiteam.

    Lange, hohe Bälle: Die Kunst, den Ball auf die schnellste und effizienteste Weise nach vorne zu spielen – durch lange, hohe Pässe aus der eigenen Hälfte.

    Gefeuert: Gefeuert, entlassen, rausgeworfen, gekündigt, freigestellt ... alles Bezeichnungen dafür, dass der Arbeitsvertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst wird. Meist ist es der Trainer, der gefeuert wird, aber es kann jeden treffen.

    Scout: Mitarbeiter des Vereins, der dafür zuständig ist, Spieler anderer Teams zu beobachten und über sie zu berichten – entweder als Vorbereitung auf kommende Spiele oder um mögliche Transferziele zu identifizieren. Das dazugehörige Verb lautet "scouten".

    Saison: Der Zeitraum, in dem der sportliche Wettbewerb einer Liga stattfindet.

    Halbprofi: Ein Spieler, der bei einem Verein unter Vertrag steht und ein Gehalt bezieht, allerdings nur in Teilzeit. Solche Spieler haben neben dem Fußball meist noch einen anderen Beruf und haben nur begrenzt Zeit für das Training und ihre Fußballkarriere insgesamt.

    Standardsituation: Jede Situation, bei der ein toter Ball wieder ins Spiel gebracht (im Gegensatz zu einem lebendigen Ball im freien Spiel) – Freistoß, Eckball, Einwurf ... Da der Ball tot ist, kann das Team bestimmte Taktiken einstudieren, um die Situation auszunutzen.

    Trophäe: Wird für das Gewinnen eines Wettbewerbs verliehen. Häufig ein Pokal.

    Bankspieler: Ein Spieler, der von der Bank eingewechselt wird, um einen anderen Spieler zu ersetzen.

    Taktik: Die Art und Weise, wie ein Team sich auf dem Rasen organisiert. Die Formation ist die Grundlage der Taktik. Durch Team- und Spieleranweisungen versucht der Trainer, seinem Team möglichst gute Siegchancen zu geben.

    Teamansprache: Eine kurze Ansprache, die der Trainer vor oder nach dem Spiel oder in der Halbzeitpause vor seinem Team hält. Meistens besteht die Teamansprache aus motivierenden Worten und taktischen Anweisungen.

    Stehkurve: Ein Bereich eines Stadions, in dem es keine Sitze gibt und die Fans alle stehen.

    Abschiedsspiel: Ein Freundschaftsspiel, das zu Ehren eines langjährigen oder beliebten Spielers abgehalten wird. Oft besteht sein Team dabei aus ehemaligen Mitspielern. Ursprünglich wurden solche Spiele abgehalten, um die Finanzen des geehrten Spielers aufzubessern. Heutzutage kommen die Einnahmen meist einem wohltätigen Zweck zugute.

    Steilpass: Ein Pass des angreifenden Teams, der direkt durch die Verteidigung zu einem Mitspieler geht. Manche Teams spielen in der Abwehr eine Abseitsfalle, um das angreifende Team in eine Abseitsposition zu zwingen.

    Einwurf: Häufige Methode, um den Ball wieder ins Spiel zu bringen. Wenn der Ball über die Seitenauslinie ins Aus geht, wird er von einem Spieler wieder eingeworfen. Der Spieler muss dabei den Ball mit beiden Händen von hinter seinem Kopf einwerfen.

    Transfer: Der Wechsel eines Spielers von einem Verein zum anderen. Oft wird dabei vom neuen Verein Geld an den alten Verein gezahlt, die so genannte Ablöse. Bei den Verhandlungen können auch zusätzliche Klauseln, Boni und gestaffelte Zahlungen vereinbart werden.

    Auslinie: Die seitlichen Begrenzungen des Feldes.

    Überlaufen: Wenn ein Spieler aus der Tiefe auf die Innenseite eines Mitspielers in Angriffsposition läuft, um eine Anspielstation zu bieten. Siehe auch "Hinterlaufen".

    VAR ("Videoschiedsrichter"): Der Einsatz von technologischen Hilfsmitteln, um in unklaren Situationen zu einer Schiedsrichterentscheidung zu kommen. Der Videoschiedsrichter darf vier Arten von Situationen auf dem Bildschirm überprüfen: Tore und ob es im Vorfeld des Tores einen Regelverstoß gegeben hat; Elfmeter (sowohl gegebene als auch nicht gegebene); direkte Rote Karten; und Karten, die versehentlich einem falschen Spieler gezeigt wurden. Entscheidungen dürfen nur revidiert werden, wenn ein klarer und offensichtlicher Fehler vorliegt.

    Volley: Einen Ball direkt aus der Luft mit dem Fuß spielen, bevor er auf dem Boden aufkommt.

    Mauer: Die Spieler der verteidigenden Mannschaft stellen sich bei einem Freistoß des Gegners zu einer Mauer auf, um dem Freistoßschützen ein Hindernis zu bieten.

    Schlagen: Den Ball kräftig und möglicherweise mit Effet schießen. Beispielsweise "eine Flanke in den Strafraum schlagen".

    Flügelspieler: Ein Spieler, der hauptsächlich auf den Außenbahnen des Spielfelds agiert, den Flügeln.

    Latte/Pfosten: Das Gestänge des Tors, bestehend aus den beiden seitlichen Pfosten und der darüber liegenden Latte.

    Arbeitserlaubnis: In einigen Wettbewerben müssen zusätzliche Nachweise erbracht werden, bevor Spieler aus bestimmten Ländern verpflichtet werden können. Der häufigste Nachweis ist eine Arbeitserlaubnis, die einige ausländische Spieler benötigen, um für einen Verein in einem anderen Land zu spielen.

    Gelbe Karte: Ein Spieler erhält eine Gelbe Karte (auch Verwarnung oder Ermahnung genannt), wenn er gegen bestimmte Spielregeln verstößt. Ein Spieler, der in einem Spiel bereits eine Gelbe Karte erhalten hat und erneut eine gelbwürdige Regelverletzung begeht, erhält eine Gelb-Rote Karte. Nach einer bestimmten Anzahl von Gelben Karten im Verlaufe einer Saison wird ein Spieler außerdem mit Spielsperren belegt (zum Beispiel nach 5, 10 oder 15 gelben Karten).

    Nachwuchsteam: Das Nachwuchsteam ist das jüngste in Football Manager™ vertretene Team. Es besteht aus Teenagern, die auf eine Karriere als Profi hoffen. Das Nachwuchsteam hat meist ein Höchstalter, bevor die Spieler den nächsten logischen Schritt in ihrer Entwicklung machen müssen.

    Ligainformationen

    Football Manager™ 2020 enthält eine Reihe von Ligen, die aus unterschiedlichen Gründen kompliziert und vielleicht abschreckend wirken können, wenn man sich mit den Feinheiten des jeweiligen Landes nicht genau auskennt. Unten findest du einen Leitfaden für Anfänger, wie die Dinge in den bekanntesten Beispielen laufen.

    (Hinweis: Alle spezifischen Ligaregeln können im Bildschirm "Wettbewerb" im Tab "Regeln" eingesehen werden. Die hier enthaltenen Informationen sollen nur einen kurzen und klaren Überblick bieten. Bitte beachte auch, dass einige Regeln in FM Touch nicht verwendet werden.)

    Australien

    Wettbewerbsstruktur

    Die Saison läuft von Mitte Oktober bis Anfang oder Mitte April. Elf Teams spielen jeweils mindestens zweimal gegen jedes andere Team, insgesamt gibt es 29 Spieltage. Jedes Team hat während der Saison drei spielfreie Wochen, um die ungerade Anzahl an Teams auszugleichen. Manche Teams spielen ein drittes Spiel gegeneinander, um die verbleibenden Spiele zu erreichen.

    Die besten sechs Teams der Saison qualifizieren für die Finals Series. Die zwei besten Teams erhalten ein Freilos für die zweite Runde, die anderen Teams spielen untereinander aus, wer weiterkommt. Dabei spielt der Drittplatzierte gegen den Sechstplatzierten und der Viertplatzierte gegen den Fünftplatzierten. Anschließend werden ein reguläres Halbfinale und Finale im KO-Modus gespielt. Im Halbfinale spielt das beste Team der regulären Saison gegen das schlechteste verbleibende Team, die anderen beiden Teams bilden die andere Paarung.

    Das Team, das im Finale gewinnt, qualifiziert sich für die asiatische Champions League, genau wie das Team, das die reguläre Saison auf dem ersten Tabellenplatz beendet. Handelt es sich dabei um das gleiche Team, erhält der Verlierer des Finales den zweiten Startplatz. Wellington Phoenix dürfen sich nicht qualifizieren, da Neuseeland zur Oceania Confederation gehört, während Australien Mitglied der Asian Confederation ist.

    Teilnahmeberechtigung von Teams/Spielern

    Die Kader der Teams dürfen aus maximal 23 Spielern bestehen, von denen zwei Torhüter sein müssen und höchstens fünf ausländische Staatsbürger sein dürfen (d.h. nicht aus Australien bzw. im Fall von Wellington Phoenix nicht aus Neuseeland kommen). Es dürfen höchstens zwanzig Ü20-Spieler gemeldet werden.

    Es gibt einen "Salary Cap", also eine Gehaltsobergrenze, die grob in der Region von 3,2 Millionen australischen Dollar pro Saison liegt (dem Expansionsteam Western United FC sind bis zu 3,6 Millionen australische Dollar gestattet). Es gibt auch eine Mindestgehaltssumme, einen Salary Floor – die Teams müssen mindestens 90% dieser Summe ausgeben, was in der Saison 2019-20 einem Betrag von 2,88 Millionen Dollar entspricht.

    Die Teams können sogar "Designated Players" oder "designierte Spieler" ernennen, um die Gehaltsobergrenze zu umgehen. Ein designierter Spieler unterliegt den Beschränkungen der Gehaltsobergrenze nicht, das Team kann ihm ein höheres Gehalt bezahlen. Das erhöht die Chancen des Teams, Spieler von höherer Qualität zu verpflichten bzw. zu halten.

    Jedes Team kann zwei beliebige Spieler zum designierten Spieler machen. Daneben gibt es Regeln für "Mature Age Rookies" – Ü21-Spieler, die zuletzt in einer australischen Amateurliga gespielt haben. Diese können für eine begrenzte Anzahl von Spielen ohne Auswirkungen auf die Gehaltsobergrenze eingesetzt werden. Darüber hinaus können Gastspieler in bis zu 14 Spielen der regulären Saison auflaufen. Sie müssen nicht als Teil des regulären Kaders gemeldet werden. Die Gehaltshöhe für Gastspieler ist nicht beschränkt, es darf jedoch jedes Team pro Saison höchstens einen Gastspieler einsetzen.

    In den einzelnen Spielen dürfen höchstens fünf Auswechselspieler auf der Bank sitzen, wovon einer ein Torhüter sein muss. Es darf maximal dreimal gewechselt werden.

    Der Transfermarkt

    Da die Gehaltsobergrenze relativ niedrig ist und die australische Liga nicht so angesehen ist wie die größeren Ligen der Welt, dient der Transfermarkt hauptsächlich dazu, die Kaderpositionen für designierte Spieler zu besetzen. Südamerikanische Importe zählen dabei zu den Favoriten, die Teams vergeben die designierten Plätze aber ebenso oft an Australier (dabei werden auch nicht immer alle Ausländerplätze mit internationalen Spielern besetzt). Meistens geschieht das, wenn ein Verein einen bekannten australischen Spieler verpflichten will, der den Großteil seiner Karriere im Ausland gespielt hat. Gastspieler haben oft ein noch höheres Niveau. Sie unterliegen keinerlei Gehaltsbeschränkungen und die Vertragslaufzeit ist sehr kurz – das macht den Posten attraktiv für Spieler von noch höherem internationalem Renommee.

    Ansonsten werden die Vereine ermutigt, eigene Talente auszubilden und sich nicht auf Transfers von außerhalb zu verlassen. Beispielsweise dürfen die Vereine keine Transferangebote für andere Spieler in der A-League abgeben. Ein Spieler kann nur durch eine Spielertauschsvereinbarung den Verein wechseln.

    Es gibt zwei Transferfenster: Das Hauptfenster in der spielfreien Zeit läuft von Ende Juli bis Mitte Oktober, das Transferfenster während der Saison dauert fast den gesamten Januar.

    Belgien

    Wettbewerbsstruktur

    Die reguläre Ligaphase der belgischen Pro League A folgt dem klassischen Fußballmodell. Sechzehn Team spielen jeweils ein Hin- und ein Rückspiel gegeneinander, insgesamt gibt es also 30 Spieltage. Danach ist allerdings fast jedes Team an einem Playoff-Turnier beteiligt.

    Die sechs besten Teams erreichen die Meisterrunde. Die Punkte aus den 30 Spielen der regulären Saisonspiele werden halbiert und die sechs Teams spielen erneut jeweils ein Hin- und ein Rückspiel gegeneinander, also zehn zusätzliche Spiele. Der Sieger der Meisterrunde ist belgischer Fußballmeister. Der Zweitplatzierte qualifiziert sich für die Qualifikation zum Champions Cup, der Drittplatzierte darf an der Qualifikation zum EURO Cup teilnehmen und der Vierplatzierte spielt gegen den Gewinner der Europapokalplatzierung-Playoffs. Das Team, das am Ende der regulären Saison, also vor der Aufteilung, auf Platz 1 stand, erhält jedoch garantiert mindestens einen Startplatz im EURO Cup.

    Die Teams auf den Plätzen 7 bis 15 spielen die Europokalplatzierung-Playoffs aus, ergänzt um zwei Teams aus der zweiten Liga. Die Teams werden in zwei Gruppen aufgeteilt und spielen jeweils ein Heim- und ein Auswärtsspiel gegen jedes andere Team. Die beiden Gruppenersten spielen dann gegeneinander um das Recht, mit dem Viertplatzierten der Meisterrunde die Teilnahme an der EURO Cup-Qualifikation auszuspielen.

    Das Team, das die Saison auf dem 16. Tabellenplatz beendet, steigt ab und wird durch den Sieger des Playoff-Finales der zweiten Liga ersetzt, welches zwischen dem Sieger des Eröffnungsturniers und dem Sieger des Schlussturniers ausgespielt wird. Wenn dasselbe Team beide Turniere gewinnt, tritt das nächstbeste Team (nach aggregierten Ergebnissen der beiden Turniere) im Finale an.

    Teilnahmeberechtigung von Teams/Spielern

    Die Struktur der Liga ist zwar kompliziert, die Teilnahmeberechtigung für die Spieler jedoch nicht. Jedes Team muss am Spieltag mindestens sechs in Belgien ausgebildete Spieler im Kader stehen haben. Von den sieben Auswechselspielern dürfen maximal drei eingesetzt werden. Insgesamt müssen im Kader acht als Home-Grown-Player eingestufte (also in Belgien ausgebildete) Spieler stehen und es müssen mindestens 22 Spieler mit Vollzeitverträgen ausgestattet sein.

    Der Transfermarkt

    Der Transfermarkt in Belgien funktioniert im Prinzip wie fast überall in Europa. Die Nachwuchsprogramme der Clubs werden durch ergänzt durch ein traditionelles System von Kauf und Verkauf. Die Transferbudgets sind meist niedriger als in vielen anderen europäischen Ligen, die Vereine müssen sich daher in aller Welt nach talentierten Spielern umsehen. Häufig werden Spieler aus Südamerika, Osteuropa und Afrika verpflichtet. Transfers aus Afrika sind in Belgien derart allgegenwärtig und erfolgreich, dass die Liga jedes Jahr den "Ebbenhouten Schoen" oder "Ebenholz-Schuh" an den besten afrikanischstämmigen Spieler der Liga vergibt.

    USA

    Wettbewerbsstruktur

    Vierundzwanzig Teams sind in zwei Conferences eingeteilt, East und West. Die geografische Aufteilung dient dazu, die Auswärtsreisen verträglicher zu gestalten. Die Teams spielen 34 Spiele – je ein Heim- und ein Auswärtsspiel gegen Teams aus ihrer eigenen Conference plus ein einzelnes Spiel gegen Teams aus der anderen Conference, entweder zu Hause oder auswärts.

    Die Sieger der Conferences sind automatisch für das Halbfinale des MLS Cup qualifiziert, die Teams auf den Tabellenplätzen 2 bis 7 spielen die verbleibenden Plätze untereinander aus. Das jeweils höher platzierte Team spielt zu Hause ein einzelnes K.O.-Spiel gegen das niedriger platzierte Team (2. gegen 7., 3. gegen 6., 4. gegen 5.). Die drei Sieger treten gemeinsam mit dem Erstplatzierten im Conference-Halbfinale an. Die Teams werden in dieser Phase des Wettbewerbs nicht neu gesetzt. Der Erstplatzierte spielt zu Hause gegen den Sieger des Spiels 4. gegen 5., und der Gewinner des Spiels 3. gegen 6. spielt zu Hause gegen den Gewinner des Spiels 2. gegen 7.

    Dieser Modus wird fortgesetzt, bis jede Conference einen Champion ermittelt hat. Diese beiden Champions treten dann im MLS Cup Final gegeneinander an. Es wird nicht an einem vorher festgelegten, neutralen Ort gespielt. Das Heim- und Austragungsrecht hat das Team, das in der regulären Saison die höhere Punktzahl erzielt hat (beziehungsweise bei Punktgleichheit das Team mit der besseren Siegesbilanz in der regulären Saison).

    Die zwei Finalisten qualifizieren sich für die North American Champions League, genau wie der Sieger des MLS Supporters' Shield (das Team mit den meisten Punkten in der regulären Saison) und der Gewinner des US Open Cup. Wenn ein Team zwei dieser Bedingungen erfüllt, geht der Qualifikationsplatz an das nächstbeste Team der MLS-Tabelle über.

    Teilnahmeberechtigung von Teams/Spielern

    Die Kader dürfen aus maximal 30 Spielern bestehen, es gibt jedoch noch einige zusätzliche Bedingungen:

    -              Maximal drei designierte Spieler.

    -              Maximal drei Nicht-Junge-designierte-Spieler.

    -              Standardmäßig maximal acht internationale Spieler. Die Teams können diese Plätze untereinander als Handelsgut tauschen.

    -              Maximal zehn Nicht-Budget-Spieler, davon maximal vier Nicht-Reservespieler.

    -              Maximal sechs Spieler im Kader können als "Reservespieler" eingestuft werden, d.h. jüngere Spieler, die für die Gehaltsobergrenze berücksichtigt werden. Maximal vier dieser sechs Spieler dürfen Nicht-Reservespieler sein.

    Die MLS verwendet ein Salary-Cap-System. Die Gehaltsobergrenze liegt bei ca. 4 Millionen US-Dollar jährlich. Die Gehälter der 20 bestbezahlten Spieler des Teams werden gegen den Salary Cap berechnet (wobei die Plätze 19 und 20 nicht besetzt werden müssen), und das Höchstgehalt für einen einzelnen Spieler liegt bei ca. 530.000 US-Dollar pro Saison (mit Ausnahme von designierten Spielern, die sich nur bis zu dieser Summe auf den Salary Cap auswirken). Die Auswirkung auf den Salary Cap wird verringert, wenn sich während der Saison ein Spieler mit dem Höchstgehalt dem Verein anschließt. Es wird dann nur ca. die Hälfte des Höchstgehaltes berücksichtigt.

    Jedes Team kann bis zu drei designierte Spieler haben. Diese meist stärkeren Spieler sind größtenteils ausgenommen von den Salary-Cap-Beschränkungen (wie oben erwähnt wird nur das Höchstgehalt gegen den Salary Cap aufgerechnet, abhängig vom Alter des Spielers), was es den Teams ermöglicht, ein attraktiveres Gehalt anzubieten, um solche Spieler zu verpflichten oder zu halten.

    Spieler mit "Generation Adidas"-Verträgen sind ebenfalls vom Salary Cap ausgenommen. Dabei handelt es sich um Home-Grown-Players aus der lokalen Region des Teams, die in dessen Nachwuchsakademie ausgebildet wurden. Es können beliebig viele Spieler, die diese Bedingungen erfüllen, mit einem "Generation Adidas"-Vertrag ausgestattet werden, es dürfen jedoch immer maximal zwei (Nicht-Junge-designierte-Spieler) im MLS-Kader stehen.

    Wenn du ein Spiel in der MLS startest, achte besonders auf die Postfachnachricht "MLS: Vertrags- und Registrierungsinformationen", insbesondere auf den Abschnitt zum Salary Cap. Dort findest du weitere Hinweise zu dem komplexen Vertragssystem der Liga.

    Bitte beachte, dass alle Werte zum Spielstart aktuell waren und sich im Laufe eines Speicherstandes verändern können.

    Der Transfermarkt

    Es gibt bis zu zwölf Arten, wie ein MLS-Team einen Spieler verpflichten kann. Transfers nach europäischer Art kommen innerhalb der MLS selbst eher selten vor, doch die Teams holen inzwischen immer häufiger Spieler aus Übersee, sowohl als Senior-Spieler als auch als designierte Spieler, und nutzen "Target Allocation Money", um größere Namen anzulocken.

    Wechsel innerhalb der Liga finden meistens in Form von Trades statt. Weitere Informationen zu Trades in Football Manager™ findest du im entsprechenden Abschnitt dieses Handbuchs.

    In der spielfreien Zeit zwischen zwei Saisons kommen die Teams beim MLS SuperDraft zusammen und wählen reihum neue Spieler aus den talentierten College-Spielern, die ihre Profikarriere beginnen. Dabei wählen die Teams in der umgekehrten Reihenfolge der Abschlusstabelle der letzten Saison, das heißt die schlechtesten Teams dürfen zu einem früheren Zeitpunkt wählen, an dem die besten Spieler noch verfügbar sind. Das soll die Chancengleichheit innerhalb der Liga gewährleisten. Weitere Informationen zu Drafts in Football Manager™ findest du im entsprechenden Abschnitt dieses Handbuchs, den du über die Suchfunktion finden kannst.

    Transfers im Inland sind fast das gesamte Jahr über möglich, nur zwischen September und Dezember gibt es eine zweimonatige Sperrphase. Für Transfers aus dem Ausland gibt es zwei sehr viel kürzere Zeitfenster, zwischen Mitte Februar und Mitte Mai sowie zwischen Anfang Juli und Anfang August.

    Spieler können jederzeit verkauft werden, sofern der Käufer sich selbst in einem aktiven Transferfenster befindet.

    Ligaerweiterung

    Zur Saison 2021 werden Miami und Nashville neu in die MLS aufgenommen. Wie traditionell üblich wird vor der Aufnahme der neuen Teams ein Expansionsdraft durchgeführt. Jedes Team kann dabei eine bestimmte Anzahl seiner Spieler schützen. Die ungeschützten Spieler können bei einem über fünf Runden gehenden Draft von dem neuen Club gewählt werden, der so seinen Kader aufbaut.

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